“Ich weiß, dass meine Klarheit für euch wie Torheit erscheint.
immerhin habe ich lange genug genauso gedacht.
Es war oberflächlich,
von Leiden gefestigt.
Ich habe viel zu spät realisiert.
ich wünschte dass es anders wäre,
aber ich weiß,
dass es nie mehr sein wird,
es nix mehr geben wird.
es hatte einmal soviel bedeutet, diese tiefen Abgründe zu erklimmen…
Auch wenn mein Verstand weiß, dass ich es so wollte.
Ich wünschte es wäre möglich zumindest zu reden.
Da es nicht geht
will ich eigentlich nur noch Ruhe.
Es wird keine Reue geben.
keine Umkehr…”
Soll dies’ der erste Eintrag in meinem Blog sein? Eine Abrechnung mit einer Vergangenheit, die offensichtlich nie gänzlich verarbeitet sein wird? Ein Thema, welches mich seit nunmehr 8 Jahren begleitet – der Schatten des Bruders – einer Maske, die abgelegt wurde. Es wurde zwar vergessen und verdrängt, doch war immer brandaktuell, was mir vor kurzem wieder schmerzlich bewusst wurde.
Beim Versuch, Verbindungen neu aufleben zu lassen, die schon vor Jahren gekappt wurden, sind es nun diese 8 Jahre alten Gedanken, die mich auf den Boden der Tatsachen zurückholen:
Ich habe ein falsches Bild von mir gefördert, doch niemals hatte ich vor, auf diese Ebene reduziert zu werden. Nur tote Fische, schwimmen mit dem Strom. Ich will aus der Menge herausstechen… ICH sein… das wollte ich schon immer. Dies konnte ich nicht mehr und noch immer muss ich mit den Folgen so mancher Fehlentscheidung känpfen. Nicht, dass ich meinen eigenen Weg gehen wollte… sondern, dass ich es nicht früher getan habe und dafür auch eingestanden bin.
Es hätte mir falsche Freunde erspart…
Es gibt wenige, die dich wirklich aufgrund deiner Person wertschätzen.
Es ist ein trauriger Gedanke, aber eine Freundschaft, die an eine Bedingung geknüpft ist???
Du wirst ernüchternd sein, wenn du die Wahrheit kennst: Sie meiden dich trotz besseren Wissen…
Mit diesem gesammeltem Schwurbel beende ich mal meinen ersten Beitrag und hoffe natürlich, dass dieser Blog nicht schon jetzt dazu verdammt ist, eine Abladestelle für den Seelenmüll zu werden.